Die schönste Zeit im Jahr mit der ganzen Familie verbringen ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Doch häufig stellt sich die Frage was für diese Zeit mit dem Hund passieren soll. Für sehr viele Menschen ist der Hund ein vollwertiges Familienmitglied. Also gehört auch er dazu wenn es heißt: „Die Koffer packen es geht in den Urlaub.“
Vor allem in Deutschland gibt es viele Pensionen, Hotels und Ferienwohnungen in denen Hunde erlaubt sind. Genauso gibt es Restaurants wo die Mitnahme der Vierbeiner erwünscht ist und spezielle Hundestrände an denen sie nach Lust und Laune herumtollen können.
Sicherheit fährt mit
Doch genauso wie es selbstverständlich ist, dass die Kinder in einem Kindersitz sitzen und angeschnallt sind, muss es das auch für den Hund sein. Denn unangeschnallte Vierbeiner werden bei einem Autounfall zu tödlichen Wurfgeschossen. Schon bei Tempo 50 bedeutet dies, dass er mit dem 25fachen seines Körpergewichtes auf sein Opfer prallt. So wird aus einem sechs Kilogramm schwerem Jack Russell ein 150 Kilogramm-Geschoss. Nichts im Vergleich zu einem Golden Retriver oder einem Labrador. Da kann sich jeder ausrechnen, dass bei einem Unfall weder Hund noch Mensch eine Überlebenschance haben.
Anschnallgurte gibt es in jeder Tierhandlung speziell für die jeweilige Größe in verschiedenen Ausführungen. Typisch ist in der Regel ein Bauchgurt, an den ein Anschnallgurt eingehakt wird, der in den Anschnaller eingesteckt wird. Ein Vorteil bei dieser Art Gurt ist, dass problemlos eine Leine angesteckt werden kann, sodass nicht zuerst vor dem Spazierengehen der Bauchgurt entfernt werden muss.
Anschnallpflicht für den Vierbeiner
In Italien und Spanien gibt es bereits ein Gesetz, das es verbietet den Hund unangeschnallt im Auto mit sich zu führen. Gültig ist dies dann, wenn sich der Hund im Wageninneren befindet. Sobald er in einer speziellen Transportbox liegt, muss nur diese ordnungsgemäß gesichert werden. Derjenige, der sich nicht an dieses Gesetz hält und erwischt wird, muss mit einem Bußgeld bis 300 Euro rechnen.
In Deutschland ist es ähnlich. Tiere gelten hier als Ladung und diese muss immer ordentlich gesichert sein. Ist dies nicht der Fall, muss mit einer Strafe von bis zu 35 Euro gerechnet werden.
Aber unabhängig von der Strafe sollte ein Hund genauso sicher angeschnallt und befördert werden wie Menschen. Hier sollte die Sicherheit für Tier und Mensch im Vordergrund stehen.