Der alljährliche Urlaub dient der Entspannung und der Erholung vom Alltag. Für Hundebesitzer ist dabei klar: der Vierbeiner muss mit. Darauf haben sich nun auch viele Ferienhausbesitzer spezialisiert und bieten für Halter und Hund geeignete Unterkünfte an.
Kriterien für eine Ferienwohnung mit Hund
Besonders in Dänemark ist die Angebotspalette an hundefreundlichen Appartements und Häusern groß und vielfältig, diese werden in Reisekatalogen und im Internet auf Grund der hohen Nachfrage sogar gesondert gekennzeichnet. Zum einen zählt dazu ein eingezäuntes Grundstück oder zumindest eine eingezäunte Terrasse, sodass sich die Vierbeiner frei und sicher bewegen können, während Herrchen und Frauchen auf der Sonnenliege entspannen. Auch die Nähe zum nächstgelegenen Hundestrand ist entscheidend, wobei in der Nebensaison fast alle Strände für Hunde freigegeben sind. Speziell in Dänemark gibt es auch extra angelegte Hundewälder, 250 davon findet man übers ganze Land verteilt. So lässt sich in der unmittelbaren Umgebung von fast jeder Unterkunft ein Paradies für Hunde finden
Ferienhäuser müssen, auch wenn die Hunde groß sind, nicht unbedingt über viel Platz verfügen, solange die pelzigen Mitbewohner genug ausgelastet werden. Das gleiche gilt natürlich auch für den Alltag. Worauf aber auf jeden Fall geachtet werden muss, ist die Beschaffenheit der Treppen im vorübergehenden Heim. Gerade große Hunde neigen zu Hüftgelenkkrankheiten und sollten so wenig Treppen wie möglich erklimmen müssen. Offene oder rutschige Treppen stellen für alle Hunde nicht nur eine Schwierigkeit, sondern auch eine nicht zu verachtende Gefahr dar, weshalb man auf solche Hindernisse verzichten sollte.
Einreisebestimmungen beachten!
In Deutschland ist man mit den meisten Regelungen und Gesetzen vertraut. Bevor man sich aber mit seinen Vierbeinern ins Ausland aufmacht, sollte man sich auch über deren Bestimmungen einen Überblick verschaffen. Auch im europäischen Ausland gibt es keine einheitlichen Richtlinien, die sich universell anwenden lassen.
In Dänemark und den Niederlanden beispielsweise sollte man nicht mit einem Hund einreisen, der zu den potenziell gefährlichen Rassen zählt. Dieser wird von der Polizei eingezogen und unverzüglich eingeschläfert, ohne dass man als Hundebesitzer darauf Einfluss nehmen kann. Auch die unterschiedlichen Gesetze zum Leinenzwang oder zu Hundeverboten in öffentlichen Einrichtungen müssen dringend beachtet werden, ansonsten wird der Traum vom Urlaub zum Albtraum.
Wer sich allerdings bereits im Vorfeld Informationen beschafft und die eigenen Ansprüche und die seiner Tiere berücksichtigt, verbringt wunderschöne Tage in Deutschland oder in einem unserer Nachbarländer.