Viele schöne Urlaubsziele liegen in weiter Ferne… und das im wörtlichen Sinne. Reist man alleine, wägt man ganz klar ab: Eine Woche Urlaub und zwei Tage Anreise mit dem Auto stehen in keinem Verhältnis und lassen die Erholung schnell zu kurz kommen. Also ab in den Flieger! Selbst finanziell lohnt sich Fliegen bei weiter entfernt gelegenen Urlaubszielen schnell.
Der Hund im Koffer?
Was aber wenn man mit dem geliebten Vierbeiner im Gepäck per Flugzeug verreisen will?
Man tut genau das, denn es ist möglich einen Hund als Übergepäck aufzugeben. Die Preise dafür variieren je nach Fluggesellschaft, manche berechnen einen Pauschalpreis, manche berechnen pro Kilogramm Körpergewicht. Wer ganz sicher gehen will, dass für alles gesorgt ist, beauftragt eine Tierspedition, die sich professionell um alles von Haustür zu Haustür kümmert. Dementsprechend tiefer muss man aber auch in die Tasche greifen. So oder so, sollte man individuell bei den einzelnen Fluggesellschaften nachfragen und sich mehrere Angebote geben lassen.
Bei jeder Fluggesellschaft gibt es eine Gewichtsgrenze, ab wann der Hund im Gepäck-/Frachtraum oder in der Kabine mit fliegen darf. Meistens dürfen nur kleinere Tiere in der Kabine reisen, die Gewichtsgrenze liegt zwischen fünf und acht Kilogramm inklusive Transportbox oder -tasche.
Das Fliegen im Passagierraum ist für das Tier die angenehmste und am wenigsten umständliche Variante. Der Hund kann – ähnlich wie das Handgepäck – mit einsteigen und am Ende des Fluges wieder aussteigen, er muss nicht allein in der Gepäckabfertigung warten oder im lauten und vibrierenden Frachtraum ausharren
Der Komfort
Viele Tierärzte empfehlen, einem Hund der im Frachtraum reisen muss, ein Beruhigungs- oder Schlafmittel zu geben. Hierbei gilt es die Länge des Fluges mit in Betracht zu ziehen. Schlafmittel die das Tier für 16 Stunden schlafen lassen, gibt es nicht. Manchmal ist es schlimmer wenn der Hund mitten im Flug aufwacht, ohne Bezugspersonen in der Nähe und in einer fremden Umgebung. Der Hund kann sich besser orientieren, wenn er von Anfang an mitbekommt was mit ihm passiert.
So oder so bedeutet so ein Flug viel Aufregung – für Mensch und Tier und das sollte bei den Erwägungen mit bedacht werden. Manchmal gilt dann vielleicht doch: Warum in die Ferne schweifen….?